FALKENSEE - „Die Maine-Coon-Katzen liegen gerade im Trend, wie Perserkatzen noch vor ein paar Jahren“, berichtet Yvonne Kluck, Züchterin in Finkenkrug. Katzen begleiten die 39-Jährige seit 15 Jahren. Den ersten Taschentiger übernahm sie von der Schwiegermutter. Vor einiger Zeit kam die Norwegerkatze Amelie ins Haus, ihr folgte bald ein Artgenosse, der Maine-Coon-Kater Jordy. „Mein Mann hat sich damit einen Wunschtraum erfüllt“, erzählt die Büroangestellte. Das war 2006, und es war nur noch ein kleiner Schritt zur Liebhaberzucht.
Freunde mit Züchtererfahrung standen mit Rat und Tat zur Seite. 2007 war dann mit dem ersten Wurf der Rassekatzenzwinger „Vom Finkenkrug“ eröffnet. Mittlerweile schleichen fünf Katzen durchs Klucksche Haus, vier davon reinrassige Maine Coons, diese puscheligen, verschmusten Träumer aus den nordamerikanischen Wäldern an der Ostküste – aus dem Bundesstaat Maine. Sie gelten als so anhänglich, dass sie auch Hundekatzen genannt werden. Yvonne Kluck schwärmt: „Sie laufen dauernd hinter einem her, sind geschickte Jäger und äußerst ruhige Zeitgenossen. Gardinen und Sofas sind bei ihnen nicht gefährdet. Die Katzenbabys machen allerdings Blödsinn. Aber es sind echte Familienkatzen, sie passen auch gut zu Hunden.“ Wie auf Bestellung kommt Hofhund Chrash ins Wohnzimmer gerannt und beschnuppert den Besuch.
Maine Coons sind zwar brav und genügsam, man könnte sie also gut allein lassen. Aber zu zweit fühlen sie sich einfach wohler. Katzendame Alina schleicht behäbig durchs Haus: In diesen Tagen erwartet sie Junge. Die dürfen zwölf Wochen bei der Mama bleiben, bevor sie ein neues Zuhause bekommen. „Wenn die Kleinen weggehen, sind wir schon traurig. Aber wir trösten uns damit, dass es ihnen weiterhin gut geht. Mann kann sie ja nicht alle behalten“, sagt Yvonne Kluck. So eine Katze kostet 500 bis 600 Euro. „Das ist eigentlich nicht viel Geld“, meint die Züchterin, „denn wir decken damit lediglich die Kosten für die Hobbyzucht.“
Damit die reine Rasse gewährleistet bleibt, dürfen die Tiere nicht ins Freie. Oder sie müssen in ein Gehege. Das baut Familie Kluck gerade im eigenen Garten. Vor dem Wohnzimmerfenster sind schon der natürliche Kratzbaum und die Balken für den Zaun zu sehen. Der Lohn für die Züchtermühe zahlt sich auch auf andere Weise aus: Alina, Katzenmutter in spe, war schon mal Champion in Paaren im Glien bei einem Wettbewerb.
www.vom-finkenkrug.de (Von Judith Meisner)

Artikel vom 23. September 2007
Falkensee aktuell
Yvonne Kluck aus Finkenkrug züchtet Katzen. Nicht irgendwelche Katzen, sondern die Maine Coon. Der Name sagt es bereits: Diese Katzenrasse stammt aus Amerika und wird auch als amerikanische Waldkatze bezeichnet. Noch besser: Da sie sehr anhänglich und menschenfreundlich ist, wird die sehr große und kräftige Halblanghaarkatze auch “Hundkatze” genannt.
Yvonne Kluck, ihr Mann Andreas und Sohn Marvin haben bereits seit über 15 Jahren Katzen um sich herum. Ihre Liebe zu den Halblanghaarkatzen begann mit der “Norwegerin” Amelie, die von einer befreundeten Züchterin stammte. Ihr zur Gesellschaft kam ein erster Maine Coon Kater namens Jordy ins Haus. Er ist im Frühjahr 2006 bei den Klucks eingezogen. Seitdem ist die ganze Familie vom Maine-Coone-Fieber gepackt.
Als Züchter sorgen sie nun selbst dafür, dass viele kleine Kater und Katzen das Licht der Welt erblicken.
Die Maine Coon Katze gilt als eine der größten Rassekatzen der Welt und würde jeden gestandenen Garfield einschüchtern, was Größe und Gewicht anbelangt. Trotz ihrer bemerkenswerten Maße ist die Katze mit dem wehenden Fell ein sanfter Riese, der den Familienanschluss sucht. Die schlauen und intelligenten Tiere können mit ihren Vorderpfoten sogar Türen und Wasserhähne öffnen. Sie verstecken gerne Gegenstände an nur ihnen bekannten Plätzen. Und sie fressen oft direkt von ihren Pfoten und nicht aus dem Napf. Hinzu kommt, dass die Katzen viel “reden” und ihre Menschen mit häufigem Maunzen und Gurren unterhalten. Die Katze selbst kommt mit ihrem wetterfesten Fell in vielen Farben vor. Yvonne Kluck: “Wir züchten nicht alleine des Geldes wegen, sondern haben viel Freude an unseren Katzen. Die Beschäftigung mit ihnen dient uns als Ausgleich vom Stress des Alltags. Zugleich schließen wir viele Bekannt- und Freundschaften mit den Familien, in deren Hände wir unsere jungen Katzen geben.”
Im Einfamilienhaus der Klucks können sich die Katzen frei bewegen, da sie vollständig in die Wohngemeinschaft integriert sind. Trotzdem ist für 2008 ein Freigehege in Planung.
Wer mehr über die Katzen aus der Zucht von Frau Kluck erfahren möchte, findet im Internet ausführliche Informationen und viele Fotos vor.
Kontakt: Yvonne Kluck, 14612 Falkensee
Tel.: 03322 - 213 16 01